Adomas Rekasius 2019

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Improvisations - Kompositions Workshops

Jeder kann improvisieren und komponieren lernen!

Dazu braucht man kein Talent, keine besondere Begabung!

Nur Vertrauen und Geduld.

Improvisation in der Klavierstunde wird immer wichtiger. Nicht nur weil viele Schüler*innen gerne Improvisieren lernen möchten, sondern auch weil ein improvisierender Pädagoge viel mehr Ressourcen zur Verfügung hat, auf die er (sie) in verschiedensten Unterrichtssituationen zurückgreifen kann. 

-"Klassisch oder Jazz-Pop-Rock?"

Das ist die erste Frage die den Schüler*innen bei der Anmeldung in der Musikschule gestellt wird. 

Das ist die Frage auf die die Meisten keine eindeutige Antwort haben.

-"ich möchte beides..."

Das ist die Antwort von vielen.

 

Die klassische Musik ist Teil unserer Tradition. Es gilt sie zu pflegen.

Doch die populären Musikrichtungen des 20-ten Jahrhunderts wie Ragtime, Swing, Rhythm Blues, Soul, Bebop, Cool-Jazz, Funk, Rock’n’Roll e.t.c. sind längst auch Tradition geworden. 

Die Pop-Musik von heute ist das Ergebnis und die Mischung verschiedener Stilrichtungen. 

Der Ursprung all` dieser Musik basiert auf der Improvisation. Damit kehren wir zur den Grundprinzipien des musizierens zurück. Von interpretieren zur Musik-machen.

Meine Beobachtungen, Kursinhalte. und mögliche Themen:

Arbeit mit Kindern 7-11 Jahre:

In diesem Alter sind die Kinder sehr offen für verschiedene Unterrichtsformen, sie singen gerne, sind leicht zu motivieren, haben Freude neues zu entdecken, und eine Neigung zu Dur-Harmonien.

Ein Pädagoge spielt in diesem Alter eine sehr grosse Rolle 

Neben der Entwicklung der technischen Fähigkeiten und der Fähigkeit des Notenlesens, 

spielt auch die

 Entwicklung der Wahrnehmung eine wichtige Rolle. 

 

 

Die Kursinhalte und mögliche Themen:

1. Besser mit Noten oder ohne? Welche Entwicklungen folgen?

2. Melodie und Wort

 Bekannte Melodien spielen lassen, oder Melodien zusammen erfinden?

3. Noten lesen und spielen oder nach Gehör spielen? 

 

4. Musikhören, Aufgaben stellen.

Die Kursinhalte werden den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst.

Jugendlichen 11-15 Jahren

 

In diesem Alter sind die Jugendlichen auf der Suche nach der eigenen Identität.

Die Schule, und ihr Auftreten in der Gruppe steht im Vordergrund. Man will zu einer Gruppe gehören.

(Das "Wir" Gefühl)

Populäre Musikstücke spielen zu können, und damit in dem Freundeskreis Pluspunkte zu sammeln ist ein Beweggrund selber musizieren zu wollen. 

Der Wunsch zur Improvisieren ist in dieser Lebensphase eher selten,

aber das Interesse und Bedürfnis nach Musik ist gross.

Die Schüler bekommen eine Neigung zu Moll-Harmonien. (Entdecken der eigenen inneren Welt)

In dieser Lebensphase empfiehlt es sich das Bedürfnis nach populären Musikstücken nachzugehen, und soviel wie möglich bekannte Pop-Musik zu erarbeiten.

Diese Lust auf "Pop-Musik" eignet sich gut als  Grundlage für Gehörbildung und Theoriekenntnisse, wie auch Piano Grooves zu erlernen.

Nicht selten bekommen die Schüler wehrend dieses Prozesses Lust ein eigenes Lied zu schreiben.

Die Kursinhalte und mögliche Themen:

1. Pop-Grooves auf dem Klavier.

 

2. Harmonielehre muss einen Sinn ergeben. Worauf kommt es bei der Pop-musik an?

3. Ein eigenes Lied? Womit beginnen? Was folgt?

4. Fach- Literatur: "Little Stories for Pop Piano",  "New Stories for Pop Piano". 

 

Die Kursinhalte werden den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst.

 

Arbeit mit Jungen Erwachsenen

 

In diesem Alter entdecken die Jugendlichen eigene "Besonderheiten". Sie suchen sich Vorbilder, versuchen sich in ihrem sozialen Kreis als "originell" zu positionieren. Die Musik spielt hier eine sehr wichtige Rolle. Die Jugendlichen sind musikalisch gut informiert, oft sogar stilbewusst, haben Lust eigene Songs zu schreiben und zu improvisieren. Sie neigen zu Moll-Harmonien, und interessieren sich für komplexere Klänge

wie Sept-Nonenakkorde, Sus, alteriert, u.s.w.

Es ist die beste Zeit Improvisieren zu lernen.

Improvisation basiert auf bestimmten Grundlagen, wird aber durch den Stil beeinflusst. Jeder Stil bringt einen  eigenen rhythmischen Fluss gennant "Groove." Es hat Sinn in diesem rhythmischen  Fluss improvisieren zu lernen.

Also Improvisation erfordert Stilkenntnisse. 

Die Kursinhalte und mögliche Themen:

1. Wie gewinnt man nötiges Vertrauen und Selbstvertrauen? 

2. Was sind die Grundlagen atonaler Improvisation?

3. Was denken Sie über rhythmische- modale Improvisation?

4. Was heisst Blues und Rhythm-Blues? Blues Lehrmethodik.

5. Pop-Rock von einfach bis anspruchsvoll. 8/8 Groove.

6. Latin Music macht Freude!

Die Kursinhalte werden den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst.